Verkauf von Nokias Smartphonesparte am 25. April

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Die letzten Hürden vor dem geplanten Verkauf der Smartphonesparte von Nokia an Microsoft schienen gefallen. Nokia verkündet den 25. April als Stichtag.

Als der Verkauf der Service- und Gerätesparte rund um die Nokia-Smartphones im September 2013 angekündigt wurde, hätten wohl beide Parteien nicht mit einer derart langen Zeit bis zur Umsetzung gerechnet. Während die Wettbewerbshüter und zuständigen Behörden in den europäischen Staaten zügig ihr Placet gaben, hakte es anderswo mehr. Sowohl in Indien als auch in Korea gab es langwierigen Widerstand. 

Nokia Devices and Services Business geht für 5,4 Milliarden Euro an Microsoft. Brad Smith, bei Microsoft General Counsel und Executive Vice President erhofft sich vom Kauf einen Aufschwung bei den Windows Phones und neue Kunden für Microsoft Services.

Die Übernahme sei an manchen Ecken angepasst worden, um Auflagen und Vereinbarungen zu erfüllen, so Brad Smith. Microsoft wird nach Angaben von Brad Smith aus regulatorischen Gründen die Domain Nokia.com und die sozialen Netzwerke managen. Außerdem übernimmt Microsoft entgegen den ursprünglichen Plänen die 21 Mitarbeiter des Chief Technology Office in China. Außerdem übernimmt Microsoft eine Fabrik von Nokia in Korea nun nicht. Ursprünglich sollte dies der Fall sein.

Schlagwörter: Microsoft , Nokia

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