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Lumia 630 / 635 – Dual-SIM und LTE

Einstieg mit Pfiff

Mit Lumia 630 und 635 füttert Nokia nach dem Erfolg des Lumia 520 nun das untere Preissegment mit Windows-Phone-8.1-Geräten.

Aus Windows Phone User 03/2014

Rein äußerlich gleichen Lumia 630 und 635 einander wie ein Ei dem anderen. Liegen zwei Geräte nebeneinander, fällt der glänzende Plastikrücken des 635 gegenüber dem matten Polycarbonat des 630 als Unterscheidungskriterium auf.

Abbildung 1

Abbildung 1: Hinter der abnehmbaren und wechselbaren Rückseite des Lumia 630 und 635 stecken ein wechselbarer Akku, SIM-Slot und Micro-SD-Slot.

In den inneren Werten sind die Handys ebenfalls fast identisch. Hauptunterschied ist die Dual-SIM-Ausstattung des Lumia 630 mit dem Namenszusatz Dual-SIM, es wird auch ein Lumia 630 mit einfacher SIM-Ausstattung geben. Das Lumia 635 beherrscht zudem den Mobilfunkstandard LTE, genauer die LTE-Version Cat.3, mit der bis zu 100 Mbit/s im Downlink übertagen werden können. Alle drei genannten Geräte kommen laut Nokia auf den deutschen Markt. Den Anfang macht das Lumia 630 in beiden Ausführungen noch im Mai. Die Preise bewegen sich alle unter 200 Euro. Das Lumia 630 mit einem SIM-Slot kostet 160 Euro. Das 630 Dual-SIM kostet 169 Euro. Das 635 mit LTE soll 179 Euro kosten und im Juni zu haben sein.

Gehäuse

Die Lumias der Serie 630 und 635 bringen Wechselcover aus Polycarbonat mit, die den Body des Telefons über den Rand umschließen. Die Hülle ist damit etwas weniger komfortabel für die Bedienung. Nimmt man den festsitzenden Deckel ab, kommen ein wechselbarer Akku zum Vorschein sowie der SIM-Slot, im Fall der Dual-SIM-Ausstattung derer zwei. Zudem ist auch der Micro-SD-Slot unter dem Deckel verborgen. Bei beiden Lumias passen Micro-SIM-Karten. Die beiden kleinen Lumias fassen sich angenehm an. Das Lumia 635 mit glänzendem Cover gefühlt etwas besser als das dezent aufgeraute des Lumia 630, aber das ist Geschmackssache.

Abbildung 2

Abbildung 2: Doppelte Telefon-Balken bei einem Dual-SIM-Gerät.

Tasten

Die Geräte bringen einige gewöhnungsbedürftige Neuerungen mit. Es fehlt den beiden Modellen ein Kamerabutton und auch die Sensortasten auf der Vorderseite (Zurück, Home, Suche). Die sind nun, Windows Phone 8.1 macht es möglich, softwareseitig im System verankert und werden im Display dargestellt. Erst jetzt, wo die Tasten fehlen, fällt auf, dass das Sensor-Konzept stimmiger war. Die Soft-Keys schmiegen sich vergleichsweise klein am unteren Rand entlang. Auch wenn wir uns bei den Ausführungen mit Sensortasten öfter über die versehentliche Betätigung des Suchen-Buttons geärgert haben, jetzt bedarf es zumindest bei den ersten Versuchen eines gezielten Drucks, um die Symbole zu treffen.

Der extra Kamerabutton war fast schon eine Eigenheit von Nokia und Windows Phones. Bei der verbauten Einstiegskamera mit 5 Megapixeln lässt sich das Fehlen leichter verschmerzen. Microsoft hat die Standard-Kamera-Anwendung entsprechend umgearbeitet. Sie ähnelt jetzt im Aufbau eher der Nokia-Kamera und bringt einen expliziten Auslösebutton mit.

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