NAS-Speicher mit App-Anschluss

Heimische Cloud

Das NAS-System Linkstation Pro von Buffalo tummelt sich schon einige Zeit am Markt. Eine App bietet Zugriff für Windows Phones. Das haben wir uns angesehen.

Aus Windows Phone User 05/2013

Die Einrichtung der Linkstation Pro beginnt mit dem Einstöpseln an der Steckdose und dem Router, in unserem Fall einer Fritzbox. Anschließend startet man das NAS über den Schalter an der Geräterückseite. Am Rechner installiert man dann die beiliegende Software. Der dabei installierte Assistent findet bei unserem Test die Linkstation auf Anhieb und legt eine Verknüpfung zu ihr auf dem Desktop ab. Eine weitere Verknüpfung führt zur Konfigurationssoftware namens NAS-Navigator2. Über dieses Programm und dessen Webeinstellungen erfolgt dann die weitere Einrichtung der Linkstation und der Zugriffe darauf. Das Webinterface möchte übrigens am liebsten einen Internet Explorer 8 oder Firefox 3.5, um eine saubere Darstellung zu gewährleisten, was auf ein doch überschrittenes Verfallsdatum hinweist. Allerdings ist die Linkstation selbst eine reichhaltig mit Servern und Services bestückte Lösung, die viele Möglichkeiten zulässt.

Abbildung 1: Der NAS-Navigator hat die Linkstation entdeckt und zeigt auch deren IP-Adresse an.

Webaccess einrichten

Der erste Schritt in den Webeinstellungen des NAS-Navigator führt über den Reiter "System", wo man die Spracheinstellung auf Deutsch ändert und auch die Sprache des Windows-Rechners anpasst. Da uns vorrangig der Zugriff mit dem Smartphone interessiert, gilt es zuerst, den sogenannten Webacess Service einzurichten. Will man nicht mit dem Admin-Konto per Handy zugreifen, was sich auch nicht empfiehlt, richtet man unter "Benutzer/Gruppen" noch einen neuen Benutzer ein.

Damit man später mit Handy und Tablets auf Ordner und Dateien zugreifen kann, müssen solche auch freigegeben werden. Unter "Freigegebene Ordner" findet man die passenden Einstellungen. Der Linkstation gibt man dann im Reiter "Erweiterungen" im Untermenü "Webaccess" die Vorgaben für den Zugriff via Handy (und anderen Geräten) auf die freigegebenen Ordner. In den Webaccess-Grundeinstellungen richtet man den Zugriff ein und gibt der Linkstation einen beliebigen Namen. Damit klappt später die Koppelung über die Windows-Phone-App nach Eingabe dieses Namens. Und aus diesem Namen bildet die Software auch eine Webadresse, mit der die Linkstation im Browser angesprochen werden kann. Es kann vorkommen, dass der Buffalo-Service bereits eine Linkstation mit dieser Adresse oder besser dem gewählten Namen kennt, dann muss man sich einen anderen ausdenken. In den Webaccess-Einstellungen gilt es dann noch, die freigegebenen Ordner auch für den Webaccess zu autorisieren. Ein Klick auf den gewünschten Ordner führt ins passende Dialogfeld mit den Lese-/Schreibrechten für den Ordner.

Abbildung 2: Ordner müssen für den Webaccess mit geeigneten Rechten versehen sein.

Fortgeschrittenes

Mit "Webaccess erweiterte Einstellungen" lässt sich der Service feinjustieren, etwa was die Porteinstellungen und Passwörter betrifft. Wollen Sie später auch via Mobilfunk oder außerhalb des heimischen WLAN über das Internet auf die Linkstation zugreifen, werfen Sie einen Blick darauf und vergeben für den externen NAS-Zugriff den Port 9000. Zudem müssen Sie für den weltweiten Internetzugriff zuvor noch den Router für die Portfreigabe einstellen.

Schlagwörter: Buffalo , NAS

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