Tipps für Windows Phone 8

Problemlöser

Aus Windows Phone User 01/2014

Beitritt zum "Raum" funktioniert nicht

Mit Windows Phone 8 hat Microsoft "Räume" eingeführt, die quasi ein eigenes kleines Universum für geschlossene Benutzergruppen wie die Familie, eine Urlaubsgruppe oder ein Projekt bieten. Innerhalb der Räume wird dann die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten erlaubt, ein eigener Gruppenchat aufgebaut und ein eigener Kalender angelegt, der nur für die Mitglieder der Gruppe sichtbar und nutzbar ist.

Manchmal gestaltet es sich schwierig, einen neuen Teilnehmer zu einer Gruppe hinzuzufügen. Dann hilft es, einige grundlegende Dinge zu kontrollieren: Es sollten nur primäre Aliase verwendet werden. Seit der Einführung von Outlook.com kann ein Microsoft Account (ehemals Live ID) mehrere Aliase haben. So kann mailto:[email protected] auch als mailto:[email protected] erreicht werden, wenn das eine ein Alias des anderen ist. Wird ein solches Alias für die Einladung in einen Raum verwendet, kann der Anwender meist nicht beitreten. Wenn Sie Ihr Outlook-Konto umbenennen oder ein weiteres Alias verwenden, muss der Raum komplett neu angelegt werden, weil der Benutzer sonst noch dafür zugelassen, in der Form aber nicht mehr erreichbar ist.

Chat-Erlaubnis und Chat-Status sind weitere Fehlerquellen. Der Chat innerhalb eines Raumes läuft über den Nachrichten-Hub und verwendet die normalen Chat-Mechanismen wie für Facebook, den Messenger und Skype auch. Das bedeutet, dass der Chat aktiviert sein muss – unter Einstellungen/Nachrichten. Zudem muss der eigene Chat-Status auf "online" gesetzt sein. Meldet man sich ab, dann ist auch der Chat im Raum nicht mehr möglich.

Abbildung 4: Räume bieten eine Plattform für Nutzergruppen.

Verbindungen beim Telefonieren

Der Anwendungsfall mag noch nicht weit verbreitet sein, dennoch gibt es den ein oder anderen Anwender, der genau darüber stolpert. Ist ein Windows Phone – das gilt übrigens auch für Android und iOS – im LTE- oder 3G-Datennetz unterwegs und es geht ein Telefonat ein, wechselt das Gerät automatisch ins deutlich langsamere 2G-Datennetz.

Dieses Verhalten wird nicht durch das Telefon oder sein Betriebssystem, sondern durch das Netz bestimmt. Um beide Verbindungen möglichst stabil zu halten, wird die Datenverbindung heruntergestuft, um Kapazitäten frei zu machen. Zudem soll sichergestellt werden, dass dieser Wechsel ins langsamere Netz nicht erst dann initiiert wird, wenn die Qualität der Datenverbindung schon schlecht ist. So soll ein Abbruch von Telefonat und Datenverbindung vermieden werden.

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